ASGB-Rentner stellen konkrete Forderungen an die Politik

In News von ASGB Redaktion

Auf Einladung der ASGB – Rentner ist es gelungen, ein Treffen zwischen den SVP- Mandataren der Arbeitnehmer und einigen Vertretern der Rentner zu vereinbaren. Die Aussprache fand am 11.09.2017 im Sitzungssaal des Ladinischen Schulamtes statt.

Ziel des Treffens, das unter dem Motto „Soziale Gerechtigkeit“ stand, war es, auf die „soziale Schieflage“ in Südtirol aufmerksam zu machen, weil trotz florierender Wirtschaftsdaten zunehmend mehr Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben können und auf Sozialbeiträge angewiesen sind (drei von vier Beziehern einer Sozialunterstützung verfügen über ein Einkommen, mit dem sie aber kein Auskommen haben).

Der Fachsekretär, Stephan Vieider, machte in seiner Einleitung darauf aufmerksam, dass bei den Bürgern in Südtirol der Eindruck besteht, dass „nach unten gefördert, nach oben begünstigt und der Mittelstand geschröpft wird“.

Deshalb fordern die ASGB – Rentner die Politik auf, die Rahmenbedingungen für eine ausgewogene Steuerpolitik, einen gerechten Lohn, für ein altersgerechtes und leistbares Wohnen, für eine rasche Umsetzung der wohnortnahen Betreuung, den Zugang zur Bildung für alle und für die Gleichbehandlung von Mann und Frau in Beruf und Familie zu schaffen.

Weitere Forderungen betrafen im Detail die Erhöhung der Mindestrente, die Abschaffung der Gemeindezusatzsteuer in einzelnen Gemeinden, die Abschaffung der regionalen Zusatzsteuer, bzw. die Erhöhung des Freibetrages, eine gerechte Staffelung der IRPEF- Steuer, die Verteilung von Gratisstrom auf die Haushalte.

Soziale Gerechtigkeit ist also ein zentrales Anliegen der Menschen und erfordert dringend Antworten der Politik.