Recht auf Muttersprache auch im Kindergarten!

In News von ASGB Redaktion

Der ASGB-Vorsitzende Tony Tschenett kritisiert die Tatsache, dass alljährlich das altbekannte Problem der Überfüllung deutscher Kindergärten von italienisch- und anderssprachigen Kindern aufkeimt, bis dato aber keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden konnte, als Vogel-Strauß-Politik der Entscheidungsträger.

„Die Umstände in den deutschen Kindergärten verschlechtern sich alljährlich, das ist kein neues Phänomen, aber dennoch bedenklich. Die Ziele des Kindergartenbesuches, nämlich das Erleben einer natürlichen Gemeinschaft in der Gruppe, ist in der sprachlichen Zusammensetzung, so wie sie aktuell gegeben ist, nicht mehr möglich. Es mag die italienisch- und anderssprachigen Eltern ehren, dass sie ihren Kindern frühestmöglich die deutsche Sprache vermitteln lassen wollen, jedoch darf dies nicht zu Lasten der deutschen Volksgruppe gehen.“, schreibt Tony Tschenett in einer Aussendung.

„In Anbetracht der gegebenen Umstände muss eine Reform angestrengt werden, deren Ziel die Schaffung einer Mehrheitsquote für deutsche Kinder in deutschen Kindergärten sein soll. Verpflichtende Sprachtests sollten als Grundlage zur Ermittlung der Sprachkompetenz festgeschrieben werden. Wenn in deutschen Kindergärten andere Sprachen dominieren, hat dies unweigerlich zur Folge, dass die Muttersprache und deren Vermittlung darunter leidet – und zwar zu Lasten einer sprachlichen Minderheit. Deshalb fordern wir mit aller Vehemenz das Recht auf Muttersprache auch im Kindergarten ein.“, schließt Tschenett.